37 - Poesiealben aus dem 19. und 20. Jahrhundert Poesiealben

Poesiealben sind kleine Bücher mit ursprünglich leeren Seiten, in die Freunde, Verwandte, Mitkonfirmanden oder auch Lehrer kurze Gedichte oder Wünsche für die Besitzer schreiben und diese durch Zeichnungen oder eingeklebte Bildchen verzieren können.
Das LGA besitzt eine Sammlung von über 40 Poesiealben unterschiedlicher Provenienz aus einem Zeitraum vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1980er Jahre sowie eine handschriftliche Gedichtsammlung. Die Alben stammen aus ganz Sachsen, die meisten jedoch aus der Oberlausitz und Dresden.
Die Poesiealben wurden meist von Mädchen und jungen Frauen geführt. Sie sind Zeugnisse der Adoleszenzphase und spiegeln in komprimierter Form die damit verknüpften Sehnsüchte und Vorstellungswelten.
43 Objekte Notizbuch "Soldaten-Untersuchungen" Poesiealbum Auguste Hennersdorf Poesiealbum Bärbel Tietze (1951-) Poesiealbum Ch. Schöppenthau (1908) Poesiealbum Charlotte Hirrschoff (1903-1905) Poesiealbum Chr. Bauer (1951) Poesiealbum Dorothea Ebert (1921-1922) Poesiealbum Edgar Göb (1909) Poesiealbum Grohmann (1903-) Poesiealbum Günter Heinig (1943-1946) Poesiealbum Hermann Steudtner (1904) Poesiealbum Hilde Ohlendorf (1939-1945) Poesiealbum Inge Klar (1944-) Poesiealbum Inge, Nachname unbekannt (1935) Poesiealbum Irmgard (1935-1960) Poesiealbum Irmgard Steudtner (1935) Poesiealbum Karolin Auguste Straßburger (1847) Poesiealbum L. Hirrschoff (1904-1908) Poesiealbum Lina (1912) Poesiealbum Linna Heidrich (1911) Poesiealbum Liselotte, (1934-1937)
von 3

Namen die mit zwei Sternchen (**) versehen sind, sind unbekannt und wurden nachträglich vergeben.
Namen, die mit einem Sternchen (*) versehen sind, sind Pseudonyme.