113 Personen   164 Objekte
Im Herbst 2008 veranstaltete das ISGV einen sachsenweiten Schreibaufruf mit dem Titel „Farbfilm vergessen? Erinnerungen an den DDR-Urlaub“, um auf diesem Weg erstmals eine gezielte Sammlung autobiografischer Quellen zusammenzutragen. Es gingen ca. 110 Beiträge ein, die von kürzeren Texten bis zu umfangreichen Erfahrungsberichten, tagebuchartigen...
8 Personen   46 Objekte
Brigadebücher waren in der DDR eine literarisch-dokumentarische Möglichkeit zur Darstellung der Entwicklung innerhalb eines betrieblichen Arbeitskollektives. Sie entstanden nach der „Bitterfelder Konferenz“ 1959, die unter dem Motto „Greif zur Feder, Kumpel! Die sozialistische Nationalkultur braucht dich!“ stand und die Entfremdung zwischen Kunst und Volk...
68 Personen   68 Objekte
Das zwanzigste Jahrhundert war nicht nur ein Jahrhundert der großen Kriege, sondern im Zusammenhang damit auch eine Zeit erzwungener Bevölkerungsbewegungen, Flucht und Vertreibung. Die Schicksale jener Menschen, die von den verschiedenen Formen der Zwangsmigration betroffen waren, sind bisher nur wenig erforscht.
Ziel dieses Projektes war daher die Erhebung...
1 Person   2 Objekte
Der aus Elsterberg im Vogtland stammende August Friedrich Diezel (1831–1855) ist vermutlich der einzige namentlich bekannte Student aus den Anfangsjahren der damaligen Technischen Hochschule Dresden, aus dessen Studienzeit sich ein umfangreicher Briefwechsel erhalten hat. Dieser besteht aus 93 Briefen an seine Eltern sowie 43 Briefen des Vaters an seinen...
3 Personen   3 Objekte
Schreibkalender sind gedruckte Kalender, die neben kleineren informativen und literarischen Texten, Gedichten und Zeichnungen auch genügend Platz für persönliche Aufzeichnungen des Besitzers bieten. Als eine Art Tagebuch lassen sich hierin die Geschehnisse eines jeden Tages des Jahres in kurzen Worten vermerken. Sie können daher eine nützliche Quelle sein,...
1 Person   1 Objekt
Gegenstand dieses Projektes sind die autobiografisch verfassten Kindheitserinnerungen des Ludwig Ernst* aus den Jahren 1929 bis 1932. Er wuchs in Meißen auf. Sein Vater war Burgrichter in Meißen und Landgerichtsdirektor in Dresden. Ludwig Ernst* selbst war Sanitäter in Dresden-Mickten und -Friedrichstadt und leitete später den Hubschraubersanitätsdienst....
1 Person   1 Objekt
Der Entstehungszusammenhang dieses Schreib- und Notizheftes ist unklar. Sicher ist, dass es aus Sachsen stammt und wohl für den privaten Gebrauch bestimmt war. In einer typischen Handschrift des 19. Jahrhunderts enthält es dem Schreiber wohl als erhaltenswert erschienene Gedichte, Rätsel und Prosatexte, die in der überwiegenden Zahl Abschriften aus...
1 Person   2 Objekte
Im Alter von 78 Jahren verfasste die ehemalige Bäuerin Bertha Eckert* (1875–1957) ihre Lebenserinnerungen von ihrer Kindheit bis zu ihrer Hochzeit als Typoskript. Insbesondere die Kindheitserlebnisse in Loga (nahe Neschwitz in der Oberlausitz) lassen viele Schlüsse über ihre familiäre und die gesellschaftliche Situation zu: Bertha Eckert* war das Kind einer...
2 Personen   2 Objekte
Die Chronik der Familie Fährmann* umfasst den Lebenslauf von Gundula Fährmann* (*1882) und ein Interview mit ihrem Enkel Rolf Fährmann* (*1935). Gundula Fährmann* stammte aus bürgerlichen Verhältnissen. Sie wuchs in Döbeln auf, wo ihre Eltern ein Geschäft führten.
Die Dokumente enthalten umfangreiche Informationen über die Familiengeschichte. Neben einem...
3 Personen   3 Objekte
Wanderbücher dienten wandernden Handwerksgesellen als Legitimations- und Meldedokument. Darin waren persönliche Angaben zum Inhaber enthalten, außerdem trugen polizeiliche oder städtische Behörden ein, wie lang und wo ein Geselle an einem Ort gearbeitet hatte. Daher bieten sie eine gute Möglichkeit, die Wanderrouten der Gesellen und ihre Aufenthaltszeiten...
2 Personen   3 Objekte
Die drei Kriegstagebücher dieses Projektes waren ursprünglich in anderen Projekten des LGA enthalten (Nr. 28: Chronik der Bauernfamilie Kirschner*, Nr. 43: Nachlass der Familie Stellmacher*). Aufgrund ihrer thematischen Besonderheit wurden sie in einem eigenen Projekt zusammengefasst. Die Tagebücher stammen von August Michael Kirschner* (1891-1972) und Kurt...
1 Person   1 Objekt
Gottlob Herrnsdorf (1789-1863) wurde in Kaufbach bei Wilsdruff als Sohn eines Rittergutspächters geboren und besuchte erst die Schule in Kesselsdorf, später dann die Kreuzschule in Dresden. Von 1808 bis 1812 studierte er Theologie in Leipzig und trat 1813 dort eine Stelle als Hauslehrer an. Hin und wieder predigte er in der Nicolaikirche. Von 1823 bis zu...
1 Person   7 Objekte
Karl Hermann Wolf (1861-1939) wurde in Großwaltersdorf bei Brand-Erbisdorf geboren. Er ging in Eppendorf und später in Oederan zur Schule. Bis 1880 besuchte er das Lehrerseminar in Annaberg und wurde Kirchschullehrer. Nach der Beendigung seiner Ausbildung erhielt er eine Lehrerstelle in Niederlauterstein. Ende der 1880er Jahre übernahm er schließlich eine...
1 Person   1 Objekt
Herbert Waage* (1868–mind. 1950) wurde in Niederpesterwitz bei Freital als Sohn eines Hausbesitzers und Glasfabrikarbeiters geboren. Seine Lebenserinnerungen verfasste er nachträglich 1950 – vermutlich auf Bitten des Kulturbundes Freital-Burgk. Die biografischen Beschreibungen Waages* beginnen mit seiner Geburt und enden etwa um 1925. Sehr gut...
1 Person   2 Objekte
Der rückblickend verfasste autobiografische Lebensbericht Anton Peschels* (1861-1935) gibt einen Einblick in das Leben eines Handwerksgesellen in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts und eines Arbeiters im Deutschen Reich bis in die 1930er Jahre. Die Schilderungen umfassen seine mehrjährigen Wanderungen (1879 bis 1885) als Tischlergeselle, sein...
1 Person   15 Objekte
Von Clara Leidholdt (ca. 1867-1932) liegen 15 Tagebücher aus den Jahren 1909 bis 1932 in Kopie vor. Clara Leidholdt wurde in Zeulenroda geboren und lebte nach ihrer Heirat mit dem Lehrer Paul Leidholdt bis zu ihrem Lebensende in Greiz. Die Familie Leidholdt bewegte sich in einem gutbürgerlichen Milieu und verfügte über ein großes familiäres und soziales...
1 Person   1 Objekt
Karl Heinrich Helbig (1855–1935) kam in Neuwernsdorf im Erzgebirge zur Welt. Sein Vater war Maurer und Leinweber von Beruf. Das Leben seiner Eltern schildert Helbig in seinen Erinnerungen als mühselig und arbeitsreich, so dass er und seine sieben Geschwister zuhause viel mithelfen mussten. Helbig erlernte wie sein Vater das Maurerhandwerk und arbeitete...
1 Person   1 Objekt
Der Nachlass des Uhrmachers Johannes Hennig umfasst eine umfangreiche Sammlung von persönlichen Dokumenten, darunter Fotografien, Briefe, Notizhefte, Postkarten und Feldpostbriefe. Er gelangte im Jahr 2005 nach dem Tod Hennigs per Schenkung an das ISGV. Johannes Hennig lebte und wirkte im Kurort Hartha im Tharandter Wald und initiierte dort im Jahr 2000 die...
5 Personen   5 Objekte
Der Nachlass der Dresdnerin Hertha Preusker umfasst neben Haushaltsbüchern (1940-1976) ein Gesindebuch (Nünchritz bei Riesa, 1850) und ein Familienstammbuch (Gießen, 1928). Diese Dokumente weisen keinen klaren Zusammenhang auf und sind gesichert nur im Fall der Haushaltsbücher von Hertha Preusker selbst verfasst.
Die sechs Haushaltsbücher verzeichnen die...
1 Person   1 Objekt
Die Tagebuchnotizen der Zittauerin Bertha Scholze* (geb. ca. 1875) reichen von 1890 bis 1905. Über die Familie, Kindheit und Tätigkeit von Bertha Hörber erfährt man aus ihren Aufzeichnungen wenig. Sie erwähnt zwar ihre Eltern, einen Bruder sowie eine Schwester, berichtet aber nichts Genaues. Vermutlich stammt sie aber aus bürgerlichem Milieu.
Den größten...
1 Person   1 Objekt
August Zschech (*1888) aus Großbrösern bei Bautzen war als gelernter Steindrucker in den Jahren 1910 und 1911 auf Wanderschaft. Seine Eindrücke aus dieser Zeit schrieb er in einem kleinen selbstgefertigten Notizheft auf 63 Seiten nieder. Sein Sohn fertigte aus diesen Notizen Mitte der 1990er-Jahre ein Heft, in das er den Reisebericht einklebte und eine...
1 Person   1 Objekt
Sammlung von Urkunden aus dem Zeitraum 1969-1989
1 Person   1 Objekt
Über die Geschichte des DDR-Fernsehens in Dresden existieren kaum noch Unterlagen, da vieles nach 1989/90 vernichtet wurde. Eine der Methoden, seine Entwicklung dennoch nachträglich zu rekonstruieren, sind die Erinnerungen derjenigen, die direkt daran beteiligt waren. Das in diesem Projekt enthaltene Gedächtnisprotokoll beschreibt in diesem Sinne anschaulich...
1 Person   1 Objekt
Walter Köhler, Jahrgang 1930, erlebte mit seiner Familie als Jugendlicher Flucht und Vertreibung aus Schlesien. In der von ihm erzählten Lebensgeschichte, die sich auf einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren (ab 1936) konzentriert, werden Erinnerungen an die Schulzeit, die erste Ausbildung sowie Erlebnisse seines Weges von Schlesien nach Sachsen thematisiert....
42 Personen   42 Objekte
Bei dem in diesem Projekt enthaltenen Dokument handelt es sich um eine Reihe von „Gesuchen um straffreie Rückkehr ausgetretener Militärpflichtiger bez. desertierter Soldaten“ aus den Jahren 1872 bis 1885, deren Original sich im Sächsischen Staatsarchiv – Hauptstaatsarchiv Dresden befindet. Ebenfalls zu den Projektmaterialien gehört eine Auswertung des...
2 Personen   2 Objekte
Von 1913 bis 1945 verfasste der Bauer und spätere Bürgermeister August Friedrich Kirschner* (1864–1946) aus Gunnersdorf bei Mittweida eine Chronik, die jahrweise alle Ereignisse dokumentiert, die für ihn und seine Familie bewahrenswert erschienen. Sie beinhaltet nicht nur allgemeine Vorkommnisse, die Deutschland betrafen, sondern auch wirtschaftliche, die...
7 Personen   9 Objekte
Das Projekt beinhaltet Interviews, die mit Bediensteten ehemaliger Adelshaushalte durchgeführt wurden. Gesammelt werden sollten Erfahrungsberichte dieses inzwischen schon recht betagten Personenkreises zum persönlichen Kontakt und Umgang mit ihren adeligen Nachbarn und Arbeitgebern vor (und evtl. auch) nach deren Vertreibung 1945. Ziel war es, Informationen...
13 Personen   52 Objekte
Durch gesetzlich verankerte Sterilisationspolitik, grundlegend im „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1934, wurden schätzungsweise 360.000 Personen zwangsweise sterilisiert. In der Spirale der NS-Biopolitik wurden durch Krankenmord im Rahmen von zentralen („T4“) und dezentralen Tötungen sowie durch ein defizitäres Pflegesystem ca. 300.000...
3 Personen   3 Objekte
In den Jahren 1911 bis 1932 verfasste der Landwirt und Rittergutsbesitzer Hans Bernhard Schaeffer eine Chronik seiner Familie. Der 340 Seiten umfassende Text beschreibt eine Zeit etwa von 1550 bis zum Jahr 1917 und enthält neben der eigentlichen Chronik auch ein umfangreiches Orts- und Personenregister sowie zahlreiche Stammbäume.
Des Weiteren gehören die...
1 Person   1 Objekt
Hans Hartl (1858–1939) stammte aus Reichenberg (Liberec). Nach dem Studium der Mathematik und Physik in Prag lehrte er beide Fächer an der Staatsgewerbeschule in Reichenberg, deren Direktor er von 1907 bis 1913 war. Von 1911 bis zur Gründung der Tschechoslowakei 1918 war er Abgeordneter des Österreichischen Reichstages für Reichenberg. Nach der Gründung der...
1 Person   1 Objekt
Die Lebenserinnerungen des Journalisten Erhard Herzig (*1912), niedergeschrieben im Jahr 1996, umfassen 29 computergeschriebene Seiten und einige Abbildungen. Sie beinhalten die Geschichte seiner Familie seit dem 16. Jahrhundert, zum großen Teil bestehen sie jedoch aus autobiographischen Aufzeichnungen. Herzig berichtet über seine Jugend in seiner...
19 Personen   20 Objekte
Ziel des Interviewprojekts, das seit dem Jahr 2010 durchgeführt wird, ist es, die Arbeitswelt im bis Ende der 1960er Jahre betriebenen Bergbau und Hüttenwesen der Region Freiberg aus der Perspektive der ehemals dort Beschäftigten zu erfassen. Die hierüber gewonnenen Berichte sollen die bisher vorliegenden Erkenntnisse zum Thema ergänzen. Insbesondere sollen...
38 Personen   38 Objekte
Poesiealben sind kleine Bücher mit ursprünglich leeren Seiten, in die Freunde, Verwandte, Mitkonfirmanden oder auch Lehrer kurze Gedichte oder Wünsche für die Besitzer schreiben und diese durch Zeichnungen oder eingeklebte Bildchen verzieren können. Die Sammlung enthält Poesiealben unterschiedlicher Provenienz aus einem Zeitraum von 1901 bis in die 1980er...
1 Person   1 Objekt
Die autobiographischen Lebenserinnerungen des Sattlermeisters Johann Ephraim August Jacobi (1746–1814), niedergeschrieben im Jahr 1798, umfassen 280 Seiten. Jacobi berichtet im ersten kurzen Abschnitt über seine Taufe und den Einfluss des Siebenjährigen Krieg auf seine Jugendjahre. Danach legt er den Schwerpunkt auf seine fünfjährige Walz (1765–1770) durch...
1 Person   1 Objekt
Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts kämpften die europäischen Mächte in wechselnden Koalitionen gegen die Expansion der französischen Republik, die seit 1799 von Napoleon geführt wurde. Der aus Schlettau im Erzgebirge stammende Christian Friedrich Frenzel (1780-1864) diente zwölf Jahre, von 1799 bis 1813, als Infanterist in der sächsischen Armee. In...
1 Person   1 Objekt
Bestandteil des Teilprojektes ist ein umfangreiches Fotoalbum der Familie von Hagen, einer ursprünglich aus dem Eichsfeld stammenden adeligen Familie. Das Album wurde vermutlich in den 1860er Jahren angelegt, einer Zeit, in der die Familie – das lässt sich aus den enthaltenen Fotografien folgern – in Sachsen und Preußen lebte. Es umfasst 171 Fotografien im...
1 Person   4 Objekte
Ernst Bläser* (1887–1939) wurde in Strzyżów (Polen) geboren. Er führte zunächst, wie seine Eltern, den Beruf des Glasmachers aus und zog mit ihnen zusammen 1908 nach Radeberg. Zwischen 1908 und 1910 absolvierte er seinen Militärdienst und nahm 1912 an einer Reservistenübung teil. Später bekam er Arbeit im Freitaler Edelstahlwerk und nach 1933 wurde er zum...
2 Personen   8 Objekte
Kurt Stellmacher* (*1919) wurde in Leipzig geboren, seine spätere Ehefrau Christine Stellmacher* (*1922) kam in Freiberg zur Welt. Beide heirateten 1947 und bekamen zwei Söhne.
Kurt Stellmacher* besuchte in Leipzig die Schule und absolvierte von 1933 bis 1936 in Dresden eine Lehre zum Maurer. Danach ging er an die Dresdner Staatsbauschule, an der er 1940...
1 Person   1 Objekt
Herr Hans Ziemert ist am 13.11.1909 in Chemnitz geboren. Er berichtet in dem Interview von seinen Erfahrungen, die er als Wehrmachtssoldat während des II. Weltkrieges machte und wie er später als Textilwarenhändler, auf Wochenmärkten in der Gegend um Chemnitz und Zwickau das Brot für seine Frau und zwei Söhne verdiente. Dabei schildert er Eindrücke und...
46 Personen   46 Objekte
Seit dem Jahr 2010 wird am ISGV das Projekt „Fremde – Heimat – Sachsen. Vertriebene als Neubauern“ durchgeführt, das sich mit der Ansiedlung und Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen in der ländlichen Gesellschaft Sachsens nach 1945 befasst. Im Rahmen des Projektes werden in zwei ausgewählten Regionen (ehem. Muldentalkreis bzw. Oberlausitz) sowohl...
2 Personen   2 Objekte
Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 11. April 1933 verpflichtete die Bürger Deutschlands, ihre arische Abstammung nachzuweisen, wollten sie weiterhin als Beamte oder öffentliche Angestellte beschäftigt werden. Das „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ vom 15. September 1935 erweiterte diese Pflicht...
1 Person   1 Objekt
Die Dokumente der Bäckerfamilie Heu* aus Bautzen enthalten den Lehrbrief samt Prüfungszeugnis über die Gesellenprüfung (Karl) Alfred Heus* (geb. 1911) sowie sein Arbeitsbuch, beide aus dem Jahr 1928. Seine erste Arbeit fand er noch im gleichen Jahr in einer Bäckerei in Dippoldiswalde. Später lebte Heu* in Bautzen. Die vorhandenen Unterlagen – u.a. Schreiben...
1 Person   1 Objekt
Am 5. August 1915 fiel der Soldat Paul Niemz in Polen. Niemz war Unteroffizier bei der 4. Kompagnie des sächsischen Landwehrinfanterieregiments 101, das an der Besetzung Warschaus an diesem 5. August 1915 beteiligt war. Wo er allerdings genau gefallen ist, ist unbekannt. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof in Powielin, fünfzig Kilometer nördlich von...
3 Personen   3 Objekte
Bei den im Nachlass der Familie Altmann* erhaltenen Dokumenten handelt es sich um Schulzeugnisse von drei Familienmitgliedern: Von Adolf Johann Altmann* (* 24. November 1890) liegen zwei Zensurbücher der Volksschule (1897-1900) und der Realschule (1900-1906) in Großenhain vor. Des Weiteren deuten drei Zeugnisse aus den Jahren 1906 bis 1907 darauf hin, dass...
1 Person   1 Objekt
Die Materialien dieses Projektes dokumentieren den Tod des ehemaligen Zollsekretärs und Oberleutnants der Landwehr Günther Hof* (1874-1932), der im Alter von 57 Jahren in Bautzen nach schwerer Krankheit verstarb. Beerdigt wurde er auf dem Bautzener Taucherfriedhof, der in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Wohnhauses von Hofs* und seiner Frau Auguste liegt....
6 Personen   6 Objekte
Die in diesem Teilprojekt enthaltenen Schuldokumente sind sehr unterschiedlich und stammen von verschiedenen Provenienzen aus einem Zeitraum zwischen 1897 bis 1941. Darunter befinden sich ein Stundenplan von 1930/31, vier Entlassungszeugnisse von Volks-, Gewerbe- oder Fortbildungsschulen, eine Schulanmeldung, ein Bestellformular für Schulbücher sowie ein...
3 Personen   3 Objekte
Fünf Briefe von oder an Mitglieder der Familie Kästner* aus Kirschau sind Teil dieses Projektes. Die Schreiben sind ganz unterschiedlicher Art: Es befinden sich z.B. zwei Feldpostbriefe aus dem Jahr 1942 darunter. Vier der fünf Schreiben stammen von Dieter Kästner* und sind an seine Mutter Kerstin Kästner* gerichtet, zwei erhielt Dieter Kästner* von...
7 Personen   7 Objekte
Werbezettel ganz unterschiedlicher Art und aus unterschiedlichen Zeiten versammelt dieses Teilprojekt. Über einen Zeitraum von um 1900 bis in die 1950er-Jahre hinein dokumentiert das Material überwiegend Veranstaltungsankündigungen: so zum Beispiel verschiedene Programmplakate des Königlichen Opern- bzw. Schauspielhauses in Dresden aus den Jahren 1899 bis...
3 Personen   24 Objekte
Die Familie Zawadil stammt aus Ústí nad Labem/Aussig. Anton Zawadil (geb. 1895) erlernte das Koch- und Konditoreihandwerk und eröffnete in seiner Heimatstadt 1924 eine eigene Zuckerbäckerei. 1926 heiratete er die aus Terezín/Theresienstadt stammende Erzieherin und Haustochter Maria Anna Heimerl (geb. 1898), die danach mit ihm zusammen das Geschäft führte....
1 Person   9 Objekte
Der Geologe Christoph Adam, geboren 1930 in Dresden, erlebte mit seiner Familie den alliierten Bombenangriff auf seine Heimatstadt am 13. Februar 1945. Diese und andere Begebenheiten der Kriegs- und Nachkriegszeit, ferner der ersten Jahre in der DDR, schreibt er in seinen Jahreskalendern nieder. Die Kalender der Jahrgänge 1945 bis 1952 sowie 1954 und 1956...
1 Person   1 Objekt
Das Tagebuch umfasst den Zeitraum vom 1. Juni bis 14. Dezember 1913. Der Verfasser ist männlich und lebte in Dresden. Er war verheiratet, seine Frau jedoch vor dem Berichtszeitraum bereits verstorben. Er verfügte zudem über weitreichende soziale Kontakte, auch zu den städtischen Eliten. Die Tage werden vom Verfasser systematisch beschrieben. Erst wird immer...
1 Person   1 Objekt
Der in Harthau bei Bischofswerda geborene Leinweber Johann Christian Teich (1763-ca. 1825) beschreibt in seinen Lebenserinnerungen seine Kindheit, Jugend, Soldatenzeit und Erlebnisse während der Befreiungskriege. Die Aufzeichnungen umfassen die Zeit von 1763 bis 1813. Axel Teich-Geertinger, ein Nachfahre Teichs hat dieses im Jahr 1987 durch die Familie...
1 Person   1 Objekt
In das sogenannte Hausbuch musste sich in der DDR jeder Bürger eintragen, der eine Wohnung im betreffenden Haus bezogen hatte. Dies galt auch für Untermieter und diejenigen, die sich länger als drei Tage zu Besuch aufhielten. Abmeldungen wurden ebenfalls vermerkt. Geführt wurde das Hausbuch vom Hausbesitzer oder einem Verwalter.
Das im Teilprojekt enthaltene...
1 Person   1 Objekt
„Meine liebe Ilse!“ Der Soldat Georg Buchholz sendet zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs regelmäßig Briefe an seine Frau in Dresden. Darin schildert er Ereignisse und Vorgänge in seinem unmittelbaren Umfeld (Memel, Pillau/Ostpreußen) und erzählt von seinen Empfindungen, von Auszehrung und Mangel und der Sehnsucht, seine Familie wiederzusehen. In den etwa 50...
1 Person   1 Objekt
Ende der 1960er verfasste Manfred Schober, damals Fernstudent für Ethnografie, eine Forschungsarbeit über die Entwicklung des Wagnerhandwerks in der Sächsischen Schweiz vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Als Beispiel diente ihm das Leben des Wagnermeisters Ernst Adolf Schmidt aus Lohsdorf in der Nähe von Hohnstein. Die Arbeit war im Auftrag der...
1 Person   6 Objekte
In den 1970er Jahren verfasste Maria Haas* Gedichte und Geschichten über ihre Studienzeit an der technischen Hochschule "Carl Schorlemmer" in Merseburg. Im Vordergrund stehen die Liebesbeziehungen der Charaktere. Außerdem gibt sie durch kürzere Anekdoten Einblick in die institutionalisierte Freizeitgestaltung der DDR. Ebenfalls zum Bestand gehört ein von ihr...
1 Person   2 Objekte
Als Charlotte Weber* im September 1954 aus ihrer erzgebirgischen Heimat zum Studium an der Ingenieur-Hochschule nach Dresden zog, begann sie, ein Tagebuch zu führen. Bis September 1959 füllte sie zwei Bände mit den täglichen Begebenheiten, die sie beschäftigten. Von besonderer Bedeutung waren für sie Freundschaften und Liebesbeziehungen, deren gute und...
1 Person   1 Objekt
Als das Mädchen Josephine Herbert* ihren Arbeitsdienst im nationalsozialistischen Deutschland antreten musste, begann sie, ein Tagebuch zu führen. Über einen Zeitraum von sechs Monaten, von Ende September bis Ende März zweier ungenannt gebliebener Jahre, schildert sie die täglichen Vorkommnisse ihrer Arbeit.
Der Arbeitsdienst verpflichtete jugendliche...