30 - Interviews mit Zwangssterilisierten und Euthanasiegeschädigten

52 Objekte
Interview Anne Donath*
Beschluss zur Sterilisation von Wolfgang Donath*
Beschluss zur Sterilisation von Anne Donath*
Interview Claudia Wange*
Unterlagen zur Sterilisation von Herbert Wange*
Sterbeurkunde von Dorothee Wange*
Interview Konrad Flemming*
Briefwechsel Konrad Flemming* und BEZ Detmold
Interview mit Lissa Flade
Material zu Interview mit Lissa Flade
Aufsatz "Erinnerungen an meine Mutter"
Interview Lisa Schmidt* (2. Interview)
Interviews Lisa Schmidt* (1. Interview)
Schulzeugnisse 1929-1937 von Lisa Schmidt*
"T4-Akte" über Liselotte Stein*
Autobiographie "Kein Märchen" von Lisa Schmidt*
Briefe und Dokumente "Lebensgeschichte" von Lisa Schmidt*
Entschädigungsantrag von Lisa Schmidt*
Ausweise von Lisa Schmidt*
Fotografien von Lisa Schmidt*
Interview Vera Degenhardt*
Urkunden von Heinrich Baum*
Notizen über Heinrich Baum*
Lebensdokumente von Heinrich Baum*
Interview Mathilde Berg* (1. Interview)
Interview Mathilde Berg* (2. Interview)
Sippenbuch der Familie von Mathilde Berg*
Briefwechsel Otto Engels* zur Sterilisation seiner Frau
Rentenberechnung von Mathilde Berg*
Ahnentafel Mathilde Berg*
Briefe aus den letzen Lebensjahren von Maria Engel*
Fotoalbum der Familie von Mathilde Berg*
Krankenakte von Maria Engel*
Interview Ilona Jansen*
Lebenserinnerung von Ilona Jansen*
Interview Günter Sonnfeld*
Beschluss zur Begutachtung von Günter Sonnfeld*
Schulentlassungszeugnis Günter Sonnfeld*
BEZ-Antrag auf Entschädigung
Interview Gerd Herm* (1. Interview)
Lebensbericht von Gerd Herm*
Interview Gerd Herm* (2. Interview)
Interview Gerd Herm* (3. Interview)
Interview Kurt Walther
Aufsatz über Frieda Walther
Interview Gerhard Manz*
Lebenserinnerungen von Gerhard Manz*
Dokumente über die Religiosität der Eltern von Gerhard Manz*
BEZ-Antrag von Rudolf Lämmer*
Schwerbeschädigtenausweis von Rudolf Lämmer*
Fotografien von Rudolf Lämmer*
Dokumentation des BEZ
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Durch gesetzlich verankerte Sterilisationspolitik, grundlegend im „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1934, wurden schätzungsweise 360.000 Personen zwangsweise sterilisiert. In der Spirale der NS-Biopolitik wurden durch Krankenmord im Rahmen von zentralen („T4“) und dezentralen Tötungen sowie durch ein defizitäres Pflegesystem ca. 300.000 Menschen ermordet.
Der Begriff der „‚Euthanasie‘-Geschädigten und Zwangssterilisierten“ ist dem Namen des seit Ende 2009 aufgelösten Interessenverbandes dieser Opfergruppen entlehnt, mit dessen Kooperation diese Erhebung in Sachsen zustande kam. Er vertrat und unterstützte die sterilisierten Personen und die Angehörigen der Ermordeten in ihren Rechten und der familiären Aufarbeitung. Das Sample aus 14 Personenkontakten (Interviews, Schriftverkehr, Aktenmaterial) der bei diesem Interessenverband insgesamt 50 Registrierten im Bundesland Sachsen (Stand 2008) erbrachte materialreiche Einblicke in den physischen und psychischen Zustand sowie in das biografische Konzept der vielfältigen Lebenswege der Opfer und ihrer Angehörigen. Zugleich dokumentieren sie die Stadien der Aufarbeitung, die Verläufe der Wiedergutmachung, und die fehlende Anerkennung zwischen 2008 und 2012.

Beschriebene Zeiten

  • (1990- ) Neueste Zeit
  • (1945-1990) DDR-Zeit
  • (1933-1945) NS-Zeit