13 - Autobiografie des Leipziger Pfarrers Gottlob Herrnsdorf

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Herrnsdorf, Gottlob
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Autobiografie Gottlob Herrnsdorf
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Gottlob Herrnsdorf (1789-1863) wurde in Kaufbach bei Wilsdruff als Sohn eines Rittergutspächters geboren und besuchte erst die Schule in Kesselsdorf, später dann die Kreuzschule in Dresden. Von 1808 bis 1812 studierte er Theologie in Leipzig und trat 1813 dort eine Stelle als Hauslehrer an. Hin und wieder predigte er in der Nicolaikirche. Von 1823 bis zu seinem Tod war er Pfarrer in Wahren in der Nähe von Leipzig. In dieser Zeit nutzte er das Kirchenbuch des Dorfes, um sein Leben aufzuzeichnen. Auf 16 Seiten berichtet er über seine Herkunft, seine Kindheit und Jugend, über das Leben in der Gemeinde, die Taufe von Juden, aber auch über die Befreiungskriege, Napoleon und die Revolution von 1848/49.
Die Originale befinden sich im Kirchenarchiv von Wahren (Kirchenbuch 1784-1800, Archiv-Nr. 84/3).

Beschriebene Zeiten

  • (1830-1918) Konstitutionelle Monarchie
  • (1763-1830) Zwischen Rétablissement und Staatsrefom